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Jasmin Geneviève Ahmad: 01, aus der Serie Grenzflächenspannung, Foto, Installation
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Jasmin Geneviève Ahmad: 01, aus der Serie Grenzflächenspannung, Foto, Installation
Die Summe allen Geschehens wird entschieden in einer Art ‚Dazwischen‘, sei es metaphorisch Beschriebenes, frei Interpretierbares, visuell Gebautes oder algorithmisch Bestimmtes. Diese Denk- und Bildräume können gebrochen, geöffnet oder versperrt werden. Der Bildraum und der physisch erfahrbare Raum stehen in der Fotografie in einem Spannungsverhältnis zwischen dem Inneren und dem Äußeren. In den dabei entstehenden Zwischenräumen können Begegnungen stattfinden, aber auch Konflikte entstehen, die Missverständnisse fördern. Diese Dynamik zeigt sich in vielen Aspekten unseres Lebens – zum Beispiel in der physischen Trennung durch Mauern und Zäune oder in der digitalen Welt durch Zugangsbeschränkungen und Zensur. Die Art und Weise, wie wir die Zwischenräume gestalten und nutzen, hat direkten Einfluss auf unser Zusammenleben und das Vermögen, uns als Gesellschaft weiterzuentwickeln. Vor diesem Hintergrund bringt die Ausstellung acht künstlerische Positionen zusammen, initiiert und kuratiert von Jan Borreck, Jana Müller und Sonja Riemann.