Helmut Newton Foundation
Jebensstrasse 2
10623 Berlin
BARRIEREFREIHEIT
rollstuhlgeeigneter Aufzug
rollstuhlgerechte Zugänglichkeit
rollstuhlgerechtes WC
ÖFFNUNGSZEITEN
Mo geschlossenDi11–19 UhrMi11–19 UhrDo11–20 UhrFr11–19 UhrSa11–19 UhrSo11–19 Uhr
EINTRITTSPREISE
Eintritt 12.00 €
Ermäßigter Eintritt 6.00 €
Eintritt frei bis 18 Jahre
TICKETKAUF / ANMELDUNG
03031864825
Google Maps
Helmut Newton Foundation
07.03.–17.08.2025
Vernissage
06.03.2025 19 Uhr
Polaroids
Thorsten Brinkmann, Charles Johnstone, Sheila Metzner, Helmut Newton, Marike Schuurman, Pola Sieverding

Das Polaroid-Verfahren revolutionierte die Fotografie. Wer diese Kamera jemals benutzt hat, wird den Geruch der Entwicklungsemulsion und die Faszination für das Sofortbild nicht vergessen. Auch Helmut Newton liebte es, mit der Polaroid-Kamera zu fotografieren. Er nutzte die Technik seit den 1970er Jahren intensiv, insbesondere während der Shootings für seine Modeaufträge. Dahinter stand, wie er es selbst einmal in einem Interview nannte, das ungeduldige Verlangen, sofort wissen zu wollen, wie die Situation als Bild aussieht. Ein Polaroid entspricht in diesem Zusammenhang einer Ideenskizze und dient zugleich der Überprüfung der konkreten Lichtsituation und Bildkomposition. Gleichzeitig übten die Polaroid-Aufnahmen insbesondere aufgrund ihrer Objekthaftigkeit und der Möglichkeit, das Bild experimentell weiterzuverwenden, einen großen Reiz auf viele künstlerisch arbeitende Fotograf*innen aus. So werden die Polaroids von Helmut Newton durch Werkgruppen zahlreicher Kolleg*innen ergänzt, beispielsweise von Pola Sieverding, Maurizio Galimberti, Sheila Metzner, Charles Johnstone und Marike Schuurman. Durch die Kooperation mit WestLicht/OstLicht Wien, aus deren riesiger Polaroid-Sammlung Kurator Matthias Harder frei wählen konnte, werden auch die unterschiedlichen Polaroid-Verfahren und Bildgrößen sowie experimentelle Weiterbearbeitungen einzelner Prints oder ganzer Tableaus in der Ausstellung präsentiert.