EMOP Berlin c/o Leipziger Str. 54
Leipziger Str. 54
10117 Berlin – Mitte
ÖFFNUNGSZEITEN
Mo.14–19 UhrDi.14–19 UhrMi.14–19 UhrDo.14–19 UhrFr.14–19 UhrSa.14–18 UhrSo.14–18 Uhr
EMOP Berlin
4.03. – 26.03.2023
Vernissage
4.03.2023 19 Uhr
SPECIAL
Drängende Gegenwart
Der Blick der jungen Generation
Lisa Maria Asubonteng, Lucas Bihler, Julia Bohle, Nils Böddingmeier, Charlotte Clemensen, Olivia Coeln, Giulia Degasperi, Pervin Donmez, Leonardo Flores Parés, Marcia Friese, Simone Nathalie Fuchs, Tim Gassauer, Florian Gatzweiler, Sophie-Helene Graul, Manu Gruber, Charlotte Hansel, Dennis Henning, Phuong Hoang, Frauke Joana, Anna Jochum, Florentin Kurz, Michael Lange, Meera Lehr, Justus Lemm, Alexander Levin, Franz Mattuschka, Alice Odegova, Jennifer Posny, Jana Pressler, Louis Roth, Lourens Samuel, Clara Sartor, Annette Schild, Henriette Seibert, Tanya Sharapova, Amely Sommer, Klara Stangl, Quirin Staufer, Jana Strasser, Marcus Wend

Drängende Gegenwart ist eine Gemeinschaftsausstellung der Ausbildungsorte im Bereich Fotografie in Berlin und Potsdam. Diese haben sich auf Einladung des EMOP Berlin zusammengeschlossen und zeigen Arbeiten ihrer Schüler*innen und Studierenden, die sich in den vergangenen Semestern mit dem titelgebenden Thema auseinandergesetzt haben.

Mit dabei sind der Lette Verein Berlin, die Ostkreuzschule für Fotografie, die University of Europe for Applied Sciences, die HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, die International Photography School, sowie die Fachhochschule Potsdam. Als Gast aus einer der europäischen Partnerstädte des European Month of Photography wurde die Schule Friedl Kubelka für Künstlerische Photographie aus Wien eingeladen. Auf Vermittlung der Interessengemeinschaft Leipziger Straße e.V. konnten vom EMOP Berlin für dieses besondere Projekt Ladenlokale in der Leipziger Straße zur Verfügung gestellt werden.

Drängende Gegenwart reflektiert die massiven gesellschaftlichen und sozialen Umbrüche und Herausforderungen, die durch das Zusammentreffen vielfältiger Krisen geprägt werden, zuvorderst vom Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und den weitreichenden Folgen in Europa und weltweit, über die sich verschärfende Klimakrise, die anhaltende Pandemie bis hin zum Wiedererstarken (rechts)nationaler und identitärer Bewegungen. Die Studierenden nähern sich bildnerisch den unterschiedlichen Themenkomplexen mit je eigenen Mitteln und Zugängen.

Mit dieser Gruppenausstellung, die in dieser Form erstmalig in das Festivalprogramm aufgenommen wurde, verbindet sich der Wunsch des EMOP Berlin, jüngeren Fotograf*innen im Rahmen des Festivals eine Stimme und einen Ort zu geben. Denn gerade jene Generation ist von den gesellschaftlichen Umbrüchen und den existentiellen Krisen unserer Zeit in besonderer Weise betroffen. Zugleich soll auf die umfangreichen Möglichkeiten im Bereich der Fotografieausbildung in Berlin aufmerksam gemacht und die exzellente Arbeit der privaten und öffentlichen Berliner Bildungsinstitutionen gewürdigt werden.

Besonderer Dank für die Umsetzung dieses Projekts gilt dem Fotografen Frank Schumacher, Leiter des Fachbereichs Fotografie am Lette Verein Berlin und Vorsitzender der Sektion Bildung der Deutschen Gesellschaft für Photographie e.V. (DGPh), der in Zusammenarbeit mit dem EMOP Berlin die unterschiedlichen Akteur*innen zusammengeführt hat. Die Beiträge der einzelnen Schulen entstanden unter Leitung von Wiebke Loeper (FH Potsdam), Matthias Leupold (University of Europe for Applied Sciences), Anja Manfredi (Schule Friedl Kubelka), Henrik Spohler (HTW Berlin), Marc Volk (International Photography School), Werner Mahler und Thomas Sandberg (Ostkreuzschule für Fotografie).

Maren Lübbke-Tidow